Criticis

“Beautiful to look at and often very funny to boot… All the acting is brilliant, the production values are pure marvels, and the director’s little human insights are touching.” — Variety

A bawdy portrait of family life in a village, “this extraordinary film, based by co-scenarist Peter Jaros on his novel, reveals more clearly than any other the munificent gifts of Jakubisko” (Michael WilmingtonThe Los Angeles Times). THE MILLENNIAL BEE is set in a remote Slovakian corner of the Austro-Hungarian Empire, and traces events from the late l9th century through to the end of the First World War. Jozef Króner, known for his memorable performance in Ján Kádar’s THE SHOP ON MAIN STREET, plays Martin, the family patriarch, an elderly beekeeper and bricklayer. The first part of the film revolves around Martin while chronicling the trials, tribulations, intrigues, and love affairs of a large cast of characters. The more sombre second part focuses on his eldest son Samo’s political activities in the days before the war, and on the tragedy of the war itself. Beautifully shot, wonderfully acted, and full of the wondrous touches and folk inspiration for which Jakubisko is known, THE MILLENNIAL BEE was a multiple prize winner on the international festival circuit, and was named best Czechoslovakian film of the eighties by Czech film critics.

“Like a Slovakian cross between Tom Jones and The Canterbury Tales … THE MILLENNIAL BEE rushes us between comedy and heartbreak” (LA Weekly).

Ein Preis für “Die tausendjährige Biene” Während beim gesamten Fernsehenprogramm die Zusammenarbeit zwischen dem ORF und bundesdeutschen Sendeanstalten immer enger und umfassender wird, so daß man fast schon von einem Anschluß des ORF sprechen kann, streckt man seit ein paar Jahren vorsichtig die Fühler bei Koproduktionen auch in andere Nachbarländer aus. Hauptsächlich im Bereich des Fernseheniels.

So gab es beispielsweise vor kurzem “Der Entsatz von Wein”, eine Dokumentation mit dem polnischen Fernsehen, zu sehen. Daß in diesem Streifen über die Türkenbelagerung vor 300 Jahren das “christ1iche Abendland” von Gott und Sobieski gerettet wurde, steht auf einen anderen Blatt. Punktuell gibt es auch eine gemeinsame Arbeit mit italienischen und jugoslawischn Anstalten.

Beim Filmfestival von Venedig wurdw anfang September ein Fernsehfilm ausgezeichet, und zwar “Die tausendjährige Biene”. Diese Verfilmung eines Romans des Autors Peter Jaros aus der CSSR wurde vom ORF, dem Hessischen Rundfunk, der italienischen RAI und der Slovensky-Film aus Bratislava finanziert. Schauchspieler und das Prodiktionsteam stammen ausschließlich aus der CSSR. FS 1 wird zwar “Die tausendjährige Biene”, die in Venedig als optisch bester Film mit dem “Fenice d’oro” prämiert wurde, voraussichtlich im Juli 1984 ausstrahlen. Dieser Film ist eine Familiensage aus der Zeit der österreichisch-ungarischen Monarchie.

Drehbuchautor Peter Jaros, heute 43 Jahre alt, ist Schriftsteller und. Filmdramaturg aus der CSSR. 1963 debütierte er mit der Novelle “Nachmittag auf der Terrasse” und schrieb seither rund 20 Romane und Novelle. Heute zählt Jaros zu den erfolgreichsten Authore der slowakischen Literatur. Sein Roman “Die tausendjährige Biene” ist bishes sein bekantestes Werk und wurde bereits in mehreren Sprachen veröffentlicht und nun auch fürs Fernsehen verfilmt.

Im Mittelpuntkt dieses Fernsehfilms unter der Regie von Juraj Jakubisko steht die Sage der slowakischen Großfamilie Pichanda. Es ist eine familie von Bauern und Imkern, und daraus ergibt es sich schließlich, daß diese Familie mit den Bienen verglichen wird. Die Story beginnt mit dem 60. Geburtstag des Martin Pichanda, der an diesem Tag alle Familienmitglieder, die das Maurerhandwerk erlernt haben, um sich versammelt und zu einer großen Wanderung aufbricht. Auch Martins ältester Sohn Samo - genannt “die Biene” - begleitet ihn auf dieser abenteuerlichen Wanderschaft. Martins zweiter Sohn Valent geht hingegen nach Prag, um Jus zu studieren.

Als die Maurer wieder nach Hause zurückgekerht sind, erzwingt Samo seine Hochzeit, indem er sich mit zukünftigen Frau in einem Raum einmauert.

Valent kehrt als Doktor des Rechte aus Prag zurück. Er heiratet aus Vernunft die Tochter eines reichen Gutsbesitser, obwohl er immer noch an seiner Jugendliebe hängt und aus dieser Verbindung ein Kind hervorgegangen ist.

Martin Pichanda stirbt. Nach dem turbulenten Begräbnis stellt nun Samo einen Maurertrupp zusammen und bricht auf nach Ungarn. Diese Reise endet jedoch tragisch: Samos 14jährige Sohn wird bei einer Demonstration getötet, als die Polizei in die Menge schießt. Von der Reise zurürick, baut Samo, eine abgebrannte Mühle wieder auf und arbeitet als Müller. Es kehrt Ruhe in das leben der Familie, die durch Samos neue Tätigkeit sogar zu einem bescheidenen. Wohlstand gelangt. Doch dieses scheinbare Glück ist von kurzer Dauer. Nach dem Ausbruch des ersten Weltkriegs werden die Söhne Karol und Peter eingezogen. Samo selbs mußt für die Armee mahlen. Karol fällt an de italienischen Front und Peter läuft zu den Russen über.

Samo verbittert zusehends, bis er sich mit einem verzweifelten Schritt von der Welt seines Vaters und von der Gegenwart lossagt: Er wirft sich mit einer Dynamitladung vor einen Zug. So endet die breitangelegte Familiengeschichte mit einer einzelgängerischen tragischen Revolte…

“Production values are pure marvels.” (Variety, New York)
“… a fresco reminiscent of Chagall’s paintings and Gogol’s characters.” (La Stampa, Torino)
“A grand fair for the eyes and the mind.” (L’Unita, Rome)
“A melancholy reflection on the ephemeral character of happiness.” (Corriere della Sen, Rome)
“A cinematic parable about eternal truths.” (Il Tempo, Rome)
“A language full of beauty, humanity, irony and tenderness.” (Diario, Madrid)